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Gschichten aus'm Wirtshaus

Gestern haben meine Eltern angekündigt, dass wir heute mal wieder "Deutsch essen gehen". Ich war wenig begeistert bei der Vorstellung von Bräten und für mich kein anständiges Essen. Mein Vater hatte keinen Tisch reserviert, also mussten wir erstmal eine viertel Stunde warten, bis wir einen Tisch bekamen. Nach kurzem Blick auf die Speisekarte entschied ich mich eine große Portion Pommes mit Ketchup zu essen. Als die Pommes kamen knurrte mein Magen noch mehr als zuvor. Die Portion Pommes war für mich auf keinen Fall ausreichend und davon wäre höchstens ein Kleinkind satt geworden, wenn überhaupt. Und sowas nennen die große Portion? Aber ich hatte schon vorher nichts anderes erwartet und habe mich schon sicherheitshalber mental auf eine große Enttäuschung und Hungersnot für mich eingestellt. Mein Vater nutzte die Gelegenheit gleich um meine Laune noch mieser zu machen. "Und sowas soll ein anständiges Mittagessen sein?", stänkerte er sofort los. Ich, sowieso schon mies gelaunt, darauf: "Was soll ich denn bitteschön sonst essen?" (Man muss das im entsprechendem Tonfall lesen). Ich war richtig wütend. Meine Mutter versuchte uns zu beschwichtigen, aber daraus wurde nichts. Wir zickten uns richtig an. Mein Vater scheint nicht zu kapieren, dass mich so ein Verhalten richtig aufregt. Nachdem er bestellt hat, schaut er mich herausfordern an: "Ich esse heute Pferderoulade!". Meine Laune sank unter den Gefrierpunkt. Ich fragte mich, was es für einen Unterschied macht. Wo ist der Unterschied ob ich ein Pferd oder ein Schwein esse? Wenn man jetzt einmal davon absieht dass das verschiedene Tiere sind, ist es beides mal ein Tier gewesen, mit dem Bedürfnis am Leben zu bleiben. Für mich ist es kein Unterschied, ob mein Vater sich ein Lammsteak reinzieht oder einen Hund verspeißt. Es sind alles Tiere, die nur Leben wollen und die es nicht verdient haben, getötet zu werden und das erst recht nicht unter den üblichen Zuständen.
Ich kündigte an, das nächste Mal nicht mehr mit zu gehen, wenn meine Eltern unbedingt deutsch essen gehen wollen. Mein Vater lächelte mich an, was mich noch wütender machte. Er nimmt mich einfach nicht für voll. Er versteht nicht, dass es mich wütend macht, wenn er meine Meinung nicht akzeptiert. Und da er dies nicht tut, ziehe ich dann für mich Konsequenzen.
Meine Mutter bemerkte, dass ihr das Essen nicht schmeckt und sie das Lokal in Zukunft nicht mehr Besuchen möchte. Mein Vater darauf:"Die sind halt auf Pferderoulade spezialisiert!" Ja und? Nur weil sie sich auf eine Sache spezialisiert haben, muss das andere dann doch auch nach etwas schmecken. Was bringt es einem, dass das Lokal gute Pferderouladen macht, aber man den Rest in die Tonne treten kann? Und dann soll man noch weiterhin dort hingehen um womöglich Gans oder Schwein zu essen, die einem dort nicht schmecken und die dann noch sinnloser gestorben sind. Meine Mutter auf die Bemerkung meines Vaters: "Ich gehe doch nicht in ein Lokal, wo sie nicht kochen können. Fertigtüten aufmachen kann ich daheim auch und bei mir schmeckt das besser. Da ist das Tier ja ganz nutzlos gestorben. Wenn ich jeden Tag so einen Mist essen muss, werde ich auch Vegetarier!"
Insgesamt war das Essen ein Desaster, ich und mein Vater können uns noch weniger leiden und ich bin immer noch wütend. Meine Mutter versucht immer zu beschwichtigen, aber das klappt bei uns beiden nicht. Mein Vater weiß einfach immer alles besser. Was er irgendwo mal gehört hat oder ein besonders schlauer Mensch ihm gesagt hat, muss zwangsläufig stimmen. Sachen, die ich herausgefunden habe, nachdem ich mich lange damit beschäftigt habe, sind totaler Unsinn und Schrott und kann auf keine Fall stimmen, schließlich hat er das früher von seiner Mutter anders gelernt. ...Wie ihr seht ist mit mir gerade nicht gut Kirschen essen

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und wie geht ihr damit um?

Liebe Grüße,
Isa

21.10.12 14:24, kommentieren

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Don't stop running

Hallo Ihr,
ich bin heute mal wieder joggen gewesen. Und zwar ein paar Kilometer mehr als sonst. Ich spüre jetzt schon das Ziehen in den Beinen. Morgen werde ich totalen Muskelkater haben, so wie es aussieht. Da ich versprochen habe, mal wieder einen einigermaßen interessanten Post zu bloggen, möchte ich euch meinen Lieblings-Laufblog vorstellen:

BeVegt

Der Running-Blog von Katrin und Daniel, beide Veganer. Ein toller Blog mit vielen Infos rund ums Laufen.
Hier eine Zusammenfassung meiner Lieblings-Blogeinträge der beiden:

Nie wieder unterzuckert, nie wieder aufgebläht! Tipps für die Energiezufuhr vor dem Laufen
Toller Beitrag mit Tipps, was man vor einem Lauf essen sollte, was nicht. Hilft mir leider nicht viel, da ich öfters auch eher spontan laufen gehe und dann nicht darauf achten kann, was ich den Tag über so esse.

11 Gründe warum du mit dem Laufen anfangen solltest
Du hast dir schon oft überlegt, ob du das Laufen anfangen sollst? Und du hast es immer wieder gelassen, weil du doch nicht so überzeugt warst? Hier sind 11 Gründe wieso gerade du mit dem Laufen anfangen solltest.

5 Laufblockaden im Kopf und wie du sie überwindest
Kennt ihr das auch? Ihr wollt eigentlich laufen gehen, aber ehe ihr euch verseht sitzt ihr wieder auf dem Sofa und stopft Süßkram in euch hinein..Hier einige Tipps

Der No-Frills-Shopping-Guide für Laufeinsteiger
Hier erfährst du, was du brauchst, wenn du mit dem Laufen anfangen willst.

Wie ihr vllt bemerkt habt, bin ich sehr begeistert von dem Blog. Die Einträge sind informativ und schön gestaltet und die Rezepte die ab und an auftauchen sind auch immer toll. Wenn ihr interesse habt, schaut einfach mal rein.

Durch BeVegt bin ich auf einen anderen tollen Lauf-Blog gestoßen:

Michael Griesmeier


Und zu guter letzt noch eine Buchempfehlung:

Im Land des Laufens - Adharanand Finn
Kurz nachdem ich mit dem Laufen angefangen habe, habe ich dieses Buch entdeckt und auch gleich gekauft.
Es ist sehr informativ, schildert toll die Erlebnisse des Autors und es ist sehr motivierend. Das hat mich noch einmal bestärkt nicht aufzugeben und einfach immer weiter zu laufen.

Das wars von meiner Seite. Kennt ihr noch tolle Lauf-Blogs von der Art derer, die ich oben vorgestellt habe? Wenn ja, nur her damit! Meine Favouriten-Leiste muss komplett überfüllt werden oder so

Liebe Grüße,
Isa

20.10.12 19:15, kommentieren

Some News

Hey Leute,
der letzte Beitrag von mir hat ja nicht direkt in den Blog gepasst, aber es war ein wichtiges Thema für mich und ist gerade bei mir im Leben aktuell. Da ich zur Zeit ein paar Probleme habe, bin ich nicht wirklich dazu gekommen, einen neuen (sinnvollen) Eintrag zu verfassen. Also hier (mal wieder) nur blödes Gelaber und Bilder !



Ein neues kurzärmliges Laufshirt (es gab keine langärmligen Funktionsshirts in meiner Größe) mit dazu passender Jacke. Da ich für den Winter oder jetzt im Herbst ein langes Funktionsshirt gesucht habe, bin ich mit meiner Mutter heute mal schnell in den NKD gelaufen. NKD bietet ja eigentlich Klamotten für eine andere Zielgruppe an, aber die Sportsachen und die Deko-Sachen sind echt in Ordnung! Nur leider habe ich kein langärmliges Shirt (außer L, XL, XXL usw) gefunden und muss so noch eine Jacke drüber ziehen. Bei Minusgraden muss ich mir dann sowieso noch etwas einfallen lassen. Da ich zur Zeit aber etwas erkältet bin, bleibt der Sport leider auf der Strecke.




Leckere Rote-Beete-Suppe nach dem Rezept von Björn Moschinski. Ich war ja erst am Zweifeln, ob man das auch essen kann, oder ob das nur zum Anschauen ist. Ich dachte, die Suppe kann ich gleich wieder in den Abguss schütten. Ist ja nicht so, dass ich keine Rote Beete mag. Ich liebe Rote Beete! *-* Aber nicht gekocht, zumindest nicht im Salat. Aber die Suppe ist einfach super lecker und mal eine Abwechslung zu langweiliger Tomaten- oder Kartoffelsuppe, die irgendwie jeder schonmal gegessen hat.

So, das wars dann schon wieder von mir. Ich versuche in nächster Zeit mal wieder sinnvoll zu bloggen! Tut mir leid!

Liebe Grüße,

Isa

2 Kommentare 18.10.12 19:16, kommentieren

Mobbing

Dieser Eintrag passt vielleicht nicht so gut in einen Vegetarier-Blog aber ich muss mich einfach mal zu diesem Thema auslassen. Jeder kennt es oder war wahrscheinlich schon mal betroffen. Vielleicht haben manche sogar selbst andere gemobbt ohne sich dessen bewusst zu sein. Mobbing kann bei kleinen Sticheleien angehen und trotzdem richtig verletzend sein. Stellt euch vor ihr sagt eure Meinung und ihr werdet dafür ausgelacht. Immer wieder. Was würdet ihr tun? Angenommen, es würde sich nichts ändern wenn ihr versuchen würdet euch zu wehren. Was würdet ihr tun? Was kann man gegen Mobbing tun? Mobbing ist meiner Meinung nach alles, was für den Betroffenen beleidigend und verletzend ist. Oft hört man einfach weg oder lacht über die blöden Kommentare anderer Leute. Aber manchmal kann man einfach nicht mehr weghören. Weil man zu oft ausgelacht oder beschimpft wurde. Weil man beleidigende Namen bekommt oder anders bloßgestellt wird. Ich weiß wie das ist und viele von euch werden es auch wissen. Und wer sagt dass Mobbing-Opfer selbst schuld daran sind, dass sie ausgeschlossen werden, sollte noch einmal darüber nachdenken. Was können Betroffene denn gegen Mobbing tun? Wenn sie versuchen sich anzupassen, löst dies das Problem meistens nicht. Die Leute, die sich vorher über einen lustig gemacht haben werden andere Gründe finden um einen auszulachen. Sie werden weiter auf einem rumtrampeln und einen verbal fertig machen. Ich weiß wovon ich rede, ich war selbst schon oft genug betroffen. Früher hatte ich nicht genug Selbstbewusstsein um mich dagegen zu wehren und habe mich deshalb verändert. Das bereue ich noch heute. Ich hätte mich nicht wegen ein paar Leuten, denen es Spaß macht einen zu quälen, verändern sollen. Ich hätte ich selbst bleiben sollen und mich nicht für andere verbiegen sollen.
Habt ihr schon mal jemanden wegen etwas ausgelacht? Habt ihr in so einer Situation schon einmal darüber nachgedacht wie es demjenigen dabei gehen könnte? Wahrscheinlich nicht. Oder habt ihr gesehen, wie jemand gehänselt wurde und nichts dagegen unternommen, aus angst selbst zum Opfer zu werden? Schaut nicht weg, wenn jemand gehänselt wird. Sprecht mit den Betroffenen und versucht ihnen zu helfen. Keiner hat es verdient so behandelt zu werden.
Oft wird so etwas einfach nicht ernst genommen und keiner hilft den Betroffenen. In manchen Fällen wissen die Opfer keinen anderen Ausweg mehr, als sich umzubringen. Und seit es Mobbing auch im Internet gibt, sind diese Fälle immer häufiger geworden.
Denkt das nächste Mal vielleicht einmal darüber nach, was ihr da macht, bevor ihr jemanden auslacht oder helft jemandem, der gehänselt wird. Derjenige, der gemobbt wird, kann nichts dafür und oft kann er sich auch nicht gegen die Attacken seiner Mitmenschen wehren. Schaut nicht weg und sagt eure Meinung. Weißt Mobber darauf hin, was sie da tun. Es sollte sich keiner wegen so etwas umbringen müssen, aber leider passiert das ständig. Meistens sind die Mobber hinterher betroffen. Schließlich meinen es die Wenigsten wirklich böse. Aber hinterher ist es zu spät. Fangt erst garnicht damit an, jemanden so zu behandeln. Auch nicht, wenn alle anderen es tun.

Ergänzung:

Meine Freundin Snix hat mir gerade erzählt, dass sie heute mit einem Jungen aus unserer Schule geredet hat, der von seinen Mitschülern gemobbt wird. Sie hat ihm gesagt, dass sie die Hänseleien bemerkt hat und dies nicht in Ordnung findet und ihm helfen und etwas dagegen tun will. Sie hat sich mit ihm unterhalten und ihm gesagt, dass er immer mit ihr reden kann, wenn er gemobbt wird. Wenn sie morgen nochmal zu ihm hingeht, dann geh ich mit. Ich finde toll was sie macht. Ich bin so stolz auf dich Snix! Und mit so jemandem bin ich befreundet *-* <3

9 Kommentare 15.10.12 15:50, kommentieren

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin ;)

Wie der Titel schon verrät war ich in Berlin. Mit meiner neuen Klasse auf Abschlussfahrt. Am Mittwoch früh um 7 Uhr ging es los. Erst einmal 6 Stunden Busfahrt. Nach einer Stadtrundfahrt, wo uns die Sehenswürdigkeiten gezeigt werden und nach einem Besuch im 3D-Kino, um den Film Madagaskar 3 zu sehen, gehen wir endlich ins Hostel. Dann heißt es, wir müssten uns beeilen, denn in 10 Minuten gäbe es kein Essen mehr an der Ausgabe. Es gibt Fisch mit einer Tomatensoße und Kartoffeln. Ich als Vegetarierin esse keinen Fisch, nehme also nur 3 Kartoffeln mit Soße. Dann erfahre ich, dass es für die Vegetarier Zucchinis gibt. Als ich in die Küche komme, um mir welche zu holen ist nichts mehr übrig. Also esse ich die drei kalten Kartoffeln mit einer wenig gelungenen Fertigsoße. Die anderen waren auch wenig begeistert vom Essen. Am nächsten Tag nimmt sich so gut wie keiner mehr im Hostel etwas zu essen und mehr als die Hälfte auf den Tellern bleibt übrig. Manche essen nicht einmal das Frühstück. Vielen ist schlecht und schwindelig, weil sie nichts gescheites zu essen haben. Wir ernähren uns von Süßigkeiten und Fast-Food. Am zweiten Tag gehe ich nach der Blue Man Group mit einer Freundin in die Arkaden zu einem Chinesen. Ich habe so viel Hunger, dass ich einen Teller mit Frühlingsrollen und einen Teller mit gebratenen vegetarischen Nudeln esse. Ich glaube, dass war in den vier Tagen das einzige anständige Essen, dass ich zu mir genommen habe. Bis aufs Essen waren die vier Tage aber super! Ein Aufenthalt in Berlin lohnt sich auf jeden Fall und es gibt viel sehenswertes. Außerdem viele Möglichkeiten vegan oder vegetarisch essen zu gehen (wenn man nicht gerade mit einer Reisegruppe oder Schulklasse unterwegs ist). Achja! Wer die Möglichkeit hat, sich einmal die Blue Man Group anzusehen, sollte dies unbedingt tun! Die waren echt klasse!

14.10.12 12:44, kommentieren

Schweine für den Müllcontainer

Die Doku "Schweine für den Müllcontainer" scheint ja momentan in aller Munde zu sein. Jeder hat sie gesehen, sich eine Meinung dazu gebildet und diese womöglich auch noch weiter gegeben.
Aus diesem Grund wollte ich mir den Film erst gar nicht anschauen.
Als ich dann heute auf einer Webseite (oh wunder!) wieder einmal auf den Film mit zugehöriger Filmkritik gestoßen bin, habe ich beschlossen mir das trotzdem einmal anzusehen.

Zu Beginn sind Schweine zu sehen. Das Bild das vielleicht der eine oder andere von der Schweinehaltung hat. Eine Wiese. Auslauf. Platz zum Bewegen und alles was Schwein eben braucht. Ich muss sagen, ich war versucht den Film gleich wieder wegzuklicken. Kaum denke ich 'Och nöö, bitte kein 'Friede-Freude-Eierkuchen', sagt der Sprecher dass diese Form der Tierhaltung in Deutschland eine große Ausnahme ist. Nochmal Glück gehabt. Immer noch skeptisch schaue ich den Film weiter. Jetzt werden Filme mit versteckter Kamera gezeigt? Wieso versteckte Kamera? Weil die Massentierhaltungsbetriebe mitlerweile Hochsicherheitsgelände sind. Niemand bekommt Einblicke in das, was hinter den Zäunen und in den großen Hallen passiert. Wer nicht gerade dort arbeitet oder in einen Tierhaltungbetrieb einbricht bekommt eher selten Einblicke in die Zustände der heutigen Tierhaltung.
Die Kamera zeigt Schweine eng zusammengepfechert. Ein Schwein blutet am Ohr. Es wird erzählt das ca. 1/3 der Schweinefleisches jährlich im Müll landet.
Produziert für die Mülltonne.
Ein Besuch des örtlichen Supermarktes: Überall Fleisch. Und das zu Spottpreisen. Das Fleisch ist gleichbleibend billig.
Das Filmteam fährt nach Norddeutschland. Hier entstehen immer mehr Mastbetriebe. In Deutschland werden jährlich ca. 80 Millionen Schweine gemästet. 80 Mio alleine in Deutschland.
Man fährt zu einem Filmemacher für den Tierschutz. Er zeigt Bilder und erzählt von seinen Erfahrungen. Man sieht einen Film. Schweine in einem Mastbetrieb. Zusammen gedrängt auf engstem Raum. Fast alle Tiere sind verletzt. Sie sind krank, können oft nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen. Jetzt geht es nach Oberbayern. Es wird ein "Vorzeigebetrieb" besucht. Hier haben die Tiere mehr Platz, es gibt Einstreu und sogar eine Weide. Es wird ein direkter Vergleich zwischen Mastbetrieb und dem Vorzeigebetrieb gemacht.
Es wird erzählt, dass nur etwa 5% der Mastbetriebe jährlich von den Behörden kontrolliert werden. Doch auch bei diesen Kontrollen wird sehr oft weggesehen.
In Deutschland gibt es eine große Überversorgung mit Fleisch. Eine Überversorgung von ungefähr 150%!! Deshalb ist das Fleisch so billig. Es sind nur noch etwa 56% der Schweinewirte im Geschäft. Der Rest hat aufgehört, ist nicht mehr wettbewerbsfähig. Die Mastbetriebe nehmen immer größere Ausmaße an. Einem Landwirt bleibt pro Schwein am Ende ca 5€ erhalten. Davon kann niemand leben. Wieso ist also das Fleisch so billig? Der Gewinn kommt zum größten Teil nur durch Fördergelder und hohe Subventionen des Staates.
Ein Landwirt bekommt jährlich ca 340€ pro ha Land das er besitzt. Insgesamt gibt der Staat jährlich ca. 950 Mio. Euro für die Massentierhaltung aus. Das führt dazu, dass Landwirte möglichst größe Flächen Ackerland etc. in abgeschiedenen Gegenden kaufen und dafür viele Fördergelder kassieren. Der Staat fördert die Massentierhaltung dadurch massiv. Ein weiterer Punkt der genannt werden muss ist die hohe Umweltbelastung durch den vielen Dünger, den die Mastbetriebe auf die Felder geben. Was nicht sofort vom Boden aufgenommen werden kann, könnte ins Grundwasser gelangen. Außerdem wird der für viele Menschen nicht ersichtliche Zusammenhang zwischen der Massentierhaltung und Biogas deutlich gemacht.
Am Ende wird noch erzählt, dass etwa 20 000 Tonnen Fleischabfälle jährlich alleine bei einer Müllsammelstelle ankommen. Der Staat und die Betriebe tuen alles, um billiges Fleisch auf dem Markt zu bringen.

Ich finde die Dokumentation insgesamt ganz gut gelungen. Allerdings kommt das eigentliche Thema, nämlich der hohe Anteil an Abfallfleisch nicht so oft zur Sprache. Wer sich dafür interessiert, kann sich ja selbst ein Bild von der Doku machen. Man findet sie unter anderem auf youtube.
Viel Spaß beim Ansehen

LG eure Isa

1 Kommentar 1.10.12 17:44, kommentieren

World Vegetarian Day

Hallo ihr,

am Montag (01.10.2012) ist Welt-Vegetarier-Tag! Dieser Tag ist dazu da, um den Leuten die Vorzüge der vegetarischen Ernährung näher zu bringen. An diesem Tag gibt es weltweit verschiedene Aktionen, die auf den Vegetarismus aufmerksam machen sollen. Das es so einen Tag gibt, zeigt ja schon, dass sich langsam etwas ändert.
Was mich auch immer wieder freut - wenn ich in den Supermarkt gehe und neue vegane Produkte erspähe oder wenn ich mich mit Leuten über meine Ernährung unterhalte und mir (fast) keine blöden Sprüche entgegen kommen.
Ich sitze am Montag in der Schule, kann also nichts besonderes zum Welt-Vegetarier-Tag beitragen, aber ich und meine allerliebste Banknachbarin (Vegetarierin) haben beschlossen, diesen Tag in der Schule zu feiern. Wir bringen einfach leckere vegetarische und vegane Snacks mit und essen das dann zusammen. Ich überlege gerade schon, ob ich mir ein T-Shirt mit dem V bemalen soll, um auch bei meinen Klassenkameraden ein bisschen Aufmerksamkeit zu erregen und sie vllt dann durch Gespräche näher zum Vegetarismus zu bringen.
Demnächst fahre ich mit meiner Klasse auf Abschlussfahrt. Mein Lehrer hat deshalb gefragt, wer aus der Klasse Vegetarier ist. Es haben sich ungefähr 8 Leute gemeldet. Ich war positiv überrascht. In der alten Klasse waren es vllt 4 Vegetarier! Mein Lehrer hat dann sogar nach Veganern gefragt. Ich habe mich nicht gemeldet. Jaaa, ich weiß ich bin ein Feigling. Ich hatte keine Lust auf blöde Fragen, Diskussionen und außerdem bin ich ja keineswegs komplett vegan. Noch nicht! Also habe ich nur angegeben Vegetarier mit Laktoseintoleranz zu sein, was ja eigentlich garnicht so gelogen ist, wenn ihr euch noch an den Beitrag zu dem Thema erinnert.
Soviel zu mir. Wusstet ihr was vom World Vegetarian Day? Macht ihr am Montag irgendwas um darauf aufmerksam zu machen? Ich würde mich über Antworten freuen

LG Isa

29.9.12 10:29, kommentieren