Letztes Feedback

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Haustiere

Hallo ihr,
ja ich weiß ich habe schon länger keinen Blogeintrag geschrieben und eigentlich hatte ich auch schon Ideen und die Zeit etwas neues zu schreiben, allerdings habe ich wieder angefangen zu zeichnen. Ich habe bemerkt, dass es sehr viel bringt, wenn man täglich übt und das versuche ich zur Zeit um zusetzten. Ich habe schon immer gerne gezeichnet, in der Vergangenheit aber meist nur nebenbei etwas gekritzelt, um die Langeweile zu vertreiben. Das soll jetzt nicht mehr so sein. Vielleicht zeige ich hier mal eine Zeichnung, allerdings bin ich sehr selbstkritisch, also weiß ich nicht ob ihr hier irgendwann was findet oder nicht. Wird sich zeigen. Heute habe ich mir ordentlich in den linken Zeigefinger geschnitten und kann deshalb erstmal nicht mehr zeichnen (ja ich bin Linkshänder)...

Ich wollte euch heute mal meine Erfahrungen mit Haustieren erzählen. Von klein auf hatten wir eigentlich immer Hasen. Den ersten hatten wir eine Zeit lang in der Wohnung und ich muss sagen, dass diese Art von Haltung nicht gut ist. Der Hase hatte einen kleinen Käfig, einen der Standardkäfige, die in jeder Tierhandlung verkauft werden. Der Hase hatte eigentlich so gut wie keine Möglichkeit sich frei zu bewegen, nur ab und zu nahmen wir ihn aus dem Käfig und ließen ihn im damals noch nicht ausgebauten Dachboden rumhoppeln. Irgendwann fing das Tier aus Langeweile an, im Dachboden an Kabeln zu knabbern. Er zerbiss sämtliche Kabel und machte eigentlich so gut wie alles kaputt was in seine Nähe kam. Wir beschlossen daraufhin, den Hase raus zu tun und ihn nicht mehr in den kleine Käfig im Haus zu sperren. Mein Vater baute einen Stall mit einem Gehege. Wir fanden die Gehege in der Zoohandlung immernoch zu klein, deshalb baute mein Vater einen kleinen Hasenstall mit Gehege. Das Freigehege hatte ein kleines Tor und wir konnten reingehen und uns auf die Steine setzen, wenn wir den Hase streicheln wollten. Ein Paar Jahre und Hasenleben später wurde ein Tier vom Fuchs geholt, außerdem hatten wir Probleme, weil unsere Hasen angefangen hatten, eine Höhle zu buddeln, die immer tiefer wurde. Also schütteten wir die Höhle zu und mein Vater baute ein neues Gehege mit Überdachung, gegen Marder und Füchse. Die Überdachung hatte auch einen anderen Vorteil: Unser zweiter Hase starb damals, weil Vögel in das Freigehege gehen konnten und sich am Futternapf bedienten. Das Tier starb an einer Hasenlähmung, die durch die Vögel übertragen wurde. Jahre Später tauchte immer wieder eine Katze bei uns auf. Wir fütterten sie und streichelten sie. Nach einem halben Jahr waren wir ziemlich sicher, dass sie eine Streunerin war. Nach anfänglichen Protesten willigte mein Vater schließlich ein und wir nahmen Mickey (wie wir sie getauft hatten) bei uns auf. Wir waren der Meinung, dass es nicht in Ordnung ist, eine Katze nur im Haus zu halten und so konnte sie kommen und gehen wann sie wollte (meine Eltern waren begeistert wenn die Katze nachts um 2h vor dem Schlafzimmerfenster miaut hat). Irgendwann war Mickey verschwunden und tauchte nie wieder auf. Wir können mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit sagen, dass sie von Tierfängern gefangen wurde. In diesem Sommer verschwanden bei uns im Ort und einigen Nachbarorten ca. 30 Hunde und Katzen und ein Nachbar beobachtete nachts einen Transporter in den herumlaufende Katzen eingeladen wurden. Nachdem Mickey weg war, wollten wir eine neue Katze. Von meiner Patin erfuhren wir, dass eine Frau aus ihrem Dorf Babykatzen abzugeben hatte. Wir fuhren hin, nahmen ein Katze mit. Nici blieb keine Woche bei uns. Sie musste eingeschläfert werden, weil sie FIP hatte. Danach beschlossen wir, keine Katze mehr von Privatleuten zu holen. Man kann einfach nicht sicher sein, dass es den Tieren gut geht usw. Wir sind ins Tierheim und waren erstmal entsetzt über die Bedingungen dort. Man hat echt gemerkt, dass die Stadt nicht wirklich das Geld hat, das Tierheim zu finanzieren. Dort wurden wir nicht fündig. Die Katzen dort waren größtenteils sehr verhaltensauffällig und es hätte viel Zeit gebraucht, bis sie vertrauen zu uns gefasst hätten und sich vielleicht mal in unsere Nähe getraut hätten und diese Zeit hatten wir einfach nicht. Klar beschäftigen wir uns mit den Tieren, allerdings ist es sehr zeitaufwendig ein sehr scheues und verhaltensauffälliges Tier einigermaßen dazu zu bringen, dass es vertrauen in einen hat. Deshalb sind wir noch in ein anderes Tierheim gefahren. Hier hatten sie gerade Babykatzen von einem Bauernhof kamen. Die Kleinen wurden wegen Katzenschnupfen behandelt und wir haben uns Sunny ausgesucht. Sie war sehr lebhaft und sie ist gleich meinem Vater auf die Schulter geklettert. Ich bin letztendlich sehr froh, dass wir sie genommen haben, denn sie wäre sonst wahrscheinlich wegen einem trüben Auge nicht so leicht zu vermitteln gewesen.
Ich würde keine Hasen mehr im Haus halten und erst recht nicht in den kleinen Käfigen aus den Zoogeschäften. Man sollte sich bevor man sich ein Tier anschafft, über dessen Bedürfnisse klar sein und überlegen, ob man dem Tier das geben kann was es braucht. Ja, bei Haustierhaltung ist das Tier nie in seiner 'natürlichen' Umgebung und immer in gewisser Weise eingesperrt. Allerdings finde ich es besser, ein Tier bei mir aufzunehmen, als es ein Leben lang in den Käfigen im Tierheim zu lassen. Ein Tier vom Züchter würde ich mir allerdings nie holen, denn ich unterstützte keine Züchtung von Tieren. Man sollte sich außerdem bewusst sein, dass Tiere keine Spielzeuge sind und ihren eigenen Willen haben.

Was denkt ihr über Haustiere? Was für Haustiere habt ihr und wie haltet ihr sie? Ich freue mich über antworten

5.12.12 19:12

Letzte Einträge: Trend zu gefärbten Tieren, Blog, Containern, Merry Christmas , Blogumzug

Werbung


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


it\'s me (15.12.12 16:51)
Hey,
was auch total wichtig bei Hasen ist: Man sollte sie NIE alleine halten, immer mindestens zwei. Es sind Rudeltiere und sie sehen (im Gegensatz zu Hunden und Katzen) Menschen nicht als ihr Rudel an. Ich finde es immer schrecklich wenn ich bei Leuten ein einsames Häschen sitzen sehe, wenn man mal zwei oder mehr Hasen hatte, weiß man, warum sie sich so brauchen. Man sollte sich mal vorstellen wie es ist, alleine zu sein.... glaube für Hasen ist das auch nicht anders.
LG it's me


(17.12.12 20:39)
hey it's me
jaa man sollte sich auf jeden Fall eingehend über die Bedürfnisse des Tieres informieren, bevor man sich ein Tier holt. Man sollte auch überlegen ob man vielleicht ein Tier aus dem Tierheim holen will. Meiner Meinung nach sollte sich jeder vorher informieren, was die Tiere brauchen und dazu gehört auch, zu wissen, ob das Tier vielleicht noch eine Kameraden braucht oder ein Einzelgänger ist.
Lg und danke für deinen Kommentar

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen